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Gaza-Streifen: Medizinische Versorgung sichern

Diakonie Katastrophenhilfe stellt 50.000 Euro vor allem für Medikamente bereit

Stuttgart, 02.01.2009Stuttgart, 2. Januar 2009. Angesichts der schlimmen humanitären Situation im Gaza-Streifen nach den schweren israelischen Luftangriffen stellt die Diakonie Katastrophenhilfe 50.000 Euro für die akute Nothilfe bereit. Schwerpunkt ist die Sicherstellung der medizinischen Versorgung. Mit den Mitteln werden dringend benötigte Medikamente und medizinische Güter finanziert. Die Vereinten Nationen haben zugesagt, die Güter mit einem internationalen Hilfskonvoi in das Palästinensergebiet zu bringen.

Wegen der zahlreichen Verletzten komme es jetzt darauf an, dass die medizinische Behandlung im Gaza-Streifen aufrecht erhalten werden könne, betonte die Direktorin der Diakonie Katastrophenhilfe, Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel. Sie zeigte sich tief besorgt angesichts der anhaltenden Gewalthandlungen auf beiden Seiten. Die von dem evangelischen Hilfswerk finanzierte Hilfe umfasst neben medizinischen Gütern auch Nahrungsmittel, Wasser und Treibstoff. Die Diakonie Katastrophenhilfe leistet ihre Hilfe im Rahmen des weltweiten kirchlichen Hilfsnetzwerks ACT („Kirchen helfen gemeinsam“).

Die Versorgung der Bevölkerung wird nach Angaben der Helfer vor Ort immer schwieriger. Lebensnotwendige Güter sind in dem Palästinensergebiet äußerst knapp. Die Diakonie Katastrophenhilfe fordert deshalb den freien Zugang für humanitäre Organisationen in den Gaza-Streifen, um die Zivilbevölkerung versorgen zu können.

Nach Angaben von Mitarbeitern der Partnerorganisationen im Gaza-Streifen konnten die von ihnen betriebenen Gesundheitszentren bislang die medizinische Versorgung gerade noch aufrecht erhalten. Wenn der Nachschub von medizinischen Gütern ausbleibt, muss der Betrieb jedoch eingestellt werden. Der Bedarf daran sei immens, auch in den Krankenhäusern, die völlig überfüllt seien, so die Helfer vor Ort.

Für ihre Arbeit bittet die Diakonie Katastrophenhilfe um Spenden unter dem Kennwort: „Naher Osten“

Diakonie Katastrophenhilfe: Konto 502 707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70 oder hier.

Caritas International: Konto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00 oder www.caritas-international.de

Bei Rückfragen: Rainer Lang, Pressereferent: 0711-2159-147 oder 0174-313 56 51

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