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Gaza-Streifen: Kliniken müssen Andrang bewältigen

Jetzt erhalten mehr als 15.000 Menschen in Notunterkünften Hilfsgüter

Stuttgart, 20.01.2009Stuttgart, 20. Januar 2009. Mit der Waffenruhe ist die Hilfe der Partner der Diakonie Katastrophenhilfe im Gaza-Streifen in großem Umfang angelaufen. Im Moment steht die Versorgung der notleidenden Bevölkerung mit lebensnotwendigen Gütern im Mittelpunkt. In den kommenden Tagen werden an mehr als 15.000 Hilfsbedürftige, die aus ihren Wohnungen flüchten mussten, Nahrungsmittel, Trinkwasser und Medikamente verteilt. Einen riesigen Andrang melden die von dem evangelischen Hilfswerk unterstützten Kliniken im Gaza-Streifen. Außerdem werden Vorbereitungen für den Wiederaufbau getroffen.

Zwei von der Diakonie Katastrophenhilfe im Rahmen des weltweiten kirchlichen Hilfsnetzwerks ACT (Kirchen helfen gemeinsam) unterstützte Kliniken im Gaza-Streifen haben ihre Arbeit wieder aufnehmen können. Dort wird die Arbeit von den Mitarbeitern einer weiteren bei einem Luftangriff zerstörten Klinik in Gaza-Stadt unterstützt. Der Andrang von Patienten ist riesengroß, berichten Helfer vor Ort.

Die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung bleibt jedoch schwierig, weil viele Einrichtungen bei den Kämpfen in Mitleidenschaft gezogen worden sind. Dazu gehören auch drei mobile Kliniken einer Partnerorganisation, die bei Luftangriffen zerstört worden sind. Zudem sind die Krankenhäuser im Gaza-Streifen noch voll ausgelastet mit der Versorgung von Verletzten. Dazu kommt, dass die sanitäre Lage im Gaza-Streifen wegen der Zerstörungen im Zuge der Kämpfe äußerst problematisch ist.

Mit einem neuen Hilfstransport hat ACT 40.000 Pakete mit proteinreicher Nahrung für die Kliniken in den Gaza-Streifen gebracht. Daneben sind 100.000 Liter Trinkwasser und zehn Tonnen Milchpulver auf dem Weg. In der vergangenen Woche wurden unter schwierigsten Bedingungen 23.000 Liter Milch und 230.000 proteinreiche Kekse für Kinder und stillende Mütter verteilt. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen für die dringend notwendige Wiederaufbauhilfe. Zerstörte Schulen und Gesundheitseinrichtungen müssen wieder aufgebaut und mit der notwendigen Einrichtung ausgestattet werden.

Für ihre Arbeit bittet die Diakonie Katastrophenhilfe um Spenden unter dem Kennwort: „Naher Osten“

Diakonie Katastrophenhilfe: Konto 502 707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70 oder online hier

Caritas international: Konto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00 oder www.caritas-international.de

Bei Rückfragen: Rainer Lang, Pressereferent, Telefon: 0711 2159-147 oder 0174 313 56 51

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