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Kaukasus: Der Winter rückt immer näher

Diakonie Katastrophenhilfe macht Flüchtlingszentren winterfest

Stuttgart, 24.09.2008Die Flüchtlingssituation im Kaukasus bleibt nach wie vor schwierig. Grund ist der immer näher rückende Winter in der Region. „Bis in fünf Wochen wird es richtig kalt“, schätzt Tommy Bouchiba, Mitarbeiter der Diakonie Katastrophenhilfe, die Situation ein. Zahlreiche Flüchtlingszentren in Georgien seien aber nach wie vor keinesfalls wintersicher. In vielen Gebäuden fehle es an Heizungen, zum Teil sogar an Fenstern.

„Die Russen haben sich aus den größten Teilen Georgiens zurückgezogen“, schildert Tommy Bouchiba die Lage. Er hält sich zur Zeit in der Region auf. Insofern habe sich die Situation der meisten Flüchtlinge inzwischen entschärft. Rund 68.000 Menschen seien wieder nach Gori an der Grenze zu Südossetien zurückgekehrt. Die restlichen Flüchtlinge seien in rund 270 Sammellagern rund um Tiflis untergebracht worden. Dabei handelt es sich in der Regel um öffentliche Gebäude, Schulen und Kindergärten. Gemeinsam mit den örtlichen Partnerorganisationen habe die Diakonie Katastrophenhilfe inzwischen rund die Hälfte der Flüchtlingszentren „winterfest“ gemacht. So wurden neue Heizkörper installiert, in den schlimmsten Fällen wenigstens Fenster eingebaut. Koordiniert wird das ganze vom Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, UNHCR.

Die Diakonie Katastrophenhilfe verteilt bereits seit Anfang September Hilfsgüter im Großraum Tiflis. Die meisten Flüchtlinge dort brauchen nach wie vor Nahrungsmittel, Trinkwasser und Hygiene-Artikel. Die Lebensmittelpakete der Diakonie Katastrophenhilfe enthalten unter anderem Dosenfleisch und –fisch, Milchpulver, Buchweizen, Tee, Kaffee, Zucker und Nudeln. Kosten pro Paket: rund 30 Euro. Dabei ist jedes Paket so bemessen, dass ein Mensch damit 30 Tage überleben kann. An Frauen und kleine Kinder werden zusätzliche Lebensmittel und auch Windeln verteilt. Ingesamt will die Diakonie Katastrophenhilfe mit ihrer Aktion rund 5.000 Flüchtlinge erreichen.

Für Ihre Hilfe im Kaukasus bittet die Diakonie Katastrophenhilfe um Spenden,
Kennwort: „Nothilfe Kaukasus“ unter den Spendenkonten:

Diakonie Katastrophenhilfe: Konto 502 707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70
oder online www.diakonie-katastrophenhilfe.de

Caritas international: Konto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00 oder www.caritas-international.de

Für Rückfragen: Peter Liebe, Pressereferent, Tel. 0711/2159-186 oder 0174/3020158

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