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Karibik: Wirbelstürme treiben Millionen in die Flucht

Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt Tausende Opfer in Haiti und Kuba

Stuttgart, 10.09.2008Die Diakonie Katastrophenhilfe hat nach den verheerenden Wirbelstürmen in der Karibik 100.000 Euro für die Nothilfe bereit gestellt. Die Mittel dienen zur Unterstützung der Hurrikanopfer in den am schwersten betroffenen Ländern Haiti und Kuba. In diesen beiden Ländern sind Hilfsmaßnahmen für die Betroffenen angelaufen.

In Haiti gestaltet sich die Hilfe wegen überfluteter Straßen und zerstörter Brücken immer noch sehr schwierig, wie die Leiterin des Büros der Diakonie Katastrophenhilfe, Astrid Nissen, berichtet. Sie verweist darauf, dass gegenwärtig mehr als zwei Millionen Menschen in dem verarmten Karibikstaat von den Unwettern betroffen sind und Hilfe benötigen.
Das Team der Diakonie Katastrophenhilfe in Haiti hat mit der Verteilung von Nahrungsmittelpaketen an 2.000 Betroffene im Südosten des Landes begonnen. Geplant sind Hilfsmaßnahmen für 25.000 weitere Menschen. Angesichts der schon vor den Verwüstungen akuten Nahrungsmittelkrise im Land befürchten die Helfer, dass wegen der starken Ernteschäden künftig vier Millionen Menschen in Haiti von der Knappheit an Nahrungsmitteln betroffen sein könnten.

In Kuba mussten wegen des Hurrikans „Ike“ mehr als zwei Millionen Menschen evakuiert werden. Der lokale Partner der Diakonie Katastrophenhilfe, der kubanische Kirchenrat, berichtete, dass zwölf der 14 Provinzen im Land von den Stürmen und den Überflutungen betroffen sind. „Zahlreiche Häuser wurden zerstört und Stromleitungen unterbrochen“, heißt es in dem Bericht. Der Kirchenrat will nicht nur Nothilfe leisten, sondern Betroffene bei der Rückkehr in ihre Dörfer und beim Wiederaufbau unterstützen.

Für ihre Hilfe bittet die Diakonie Katastrophenhilfe um Spenden, Kennwort: „Sturmhilfe Karibik“

Diakonie Katastrophenhilfe: Konto 502 707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70
oder online www.diakonie-katastrophenhilfe.de

Caritas international: Konto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00 oder www.caritas-international.de

Astrid Nissen steht für Interviews in Haiti zur Verfügung.
Anfragen an: Rainer Lang, Pressereferent: 0711-2159-147 oder 0174-313 56 51

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