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Birma: Situation für internationale Helfer nur wenig verbessert

Diakonie Katastrophenhilfe erhöht Hilfsmaßnahmen-Paket auf 600.000 Euro

Stuttgart, Rangun, 26.05.2008Trotz der Ankündigung von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, dass neben einheimischen Hilfsorganisationen künftig ebenfalls internationale Helfer in Birma (Myanmar) Zugang zu den Wirbelsturm-Opfern im Irrawaddy-Delta haben werden, hat sich die Lage noch nicht wesentlich verändert. Seit der internationalen Geberkonferenz am Sonntag haben vereinzelt internationale Helfer Zugang in die Katastrophenregion erhalten. „Das ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Nun herrscht gespannte Erwartung über die weiteren Schritte der birmesischen Regierung“, erklärt Rainer Lang, Mitarbeiter der Diakonie Katastrophenhilfe, in Rangun. „Unsere einheimischen Partner sind davon nicht betroffen. Sie leisten bereits seit drei Wochen Nothilfe in der Region.“

Inzwischen hat die Diakonie Katastrophenhilfe ihre Unterstützung für lokale Partnerorganisationen und über das internationale kirchliche Hilfsnetzwerk ACT (Kirchen helfen gemeinsam) auf 600.000 Euro erhöht. Nachdem Partnerorganisationen der Diakonie Katastrophenhilfe die offizielle Erlaubnis bekommen haben, im Deltagebiet tätig zu sein, kann nun die Hilfe in größerem Maßstab als bisher geleistet werden.

Mitarbeiter der Partnerorganisationen berichten, dass in den am schwersten betroffenen Gebieten immer noch nicht alle Leichen geborgen werden konnten. Junge Leute helfen jetzt als Freiwillige beim Bergen der Toten. „Diejenigen, die überlebt haben, weinen um ihre toten Angehörigen“, sagte einer der Helfer.

„Die Gefahr für die Überlebenden steigt von Tag zu Tag, wenn sie nicht die notwendige Hilfe erhalten“, warnt Rainer Lang. „Verseuchtes Trinkwasser verursacht besonders bei Kindern und alten Menschen gefährliche Magen-Darm-Erkrankungen.“ Neben Lebensmitteln, Planen und Decken verteilen die Partnerorganisationen der Diakonie Katastrophenhilfe auch Trinkwasser, Medikamente und Tanks zum Auffangen von Regenwasser.

Rainer Lang ist in Birma und steht dort für Interviews zur Verfügung.

Für ihre Hilfe in Birma bittet die Diakonie Katastrophenhilfe um Spenden,
Kennwort: „Zyklon Birma“.
Spendenkonten:
Diakonie Katastrophenhilfe: Konto 502 707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70
oder online www.diakonie-katastrophenhilfe.de/zyklon-birma
Caritas international: Konto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00

Für Rückfragen und Interviewwünsche:
Stefan Libisch: 0711-2159-373 oder 0172-6259352

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