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|| Home > Presse > Presseinfo vom 22.04.2005
Vier Monate nach der Flut: 22 Millionen Euro Spenden eingesetzt 

Tsunami-Hilfe: Diakonie zieht positive Zwischenbilanz

Stuttgart, 22.04.2005
Vier Monate nach der Tsunami-Katastrophe in Südasien hat die Diakonie Katastrophenhilfe von 41 Millionen Euro Spenden bereits rund 22 Millionen Euro in Projekten zur Unterstützung der Flut-Opfer eingesetzt. „Weitere 13 Millionen Euro sind fest verplant“, erklärte die Leiterin der Diakonie Katastrophenhilfe, Hannelore Hensle. Nach der Nothilfe in Indien, Indonesien, Somalia und Sri Lanka bemühen sich die Diakonie Katastrophenhilfe und ihre lokalen Partner vor allem darum, den Tsunami-Opfern wieder eigene Verdienstmöglichkeiten zu verschaffen.

Auf der Insel Nias, die am 28. März von einem weiteren Erdbeben erschüttert wurde, werden weiterhin Lebensmittel und andere Hilfsgüter verteilt. Medizinische Teams sind unterwegs, um auch die Menschen in abgelegenen Regionen ärztlich zu versorgen.

Die Diakonie Katastrophenhilfe arbeitet bei ihren Hilfsprojekten eng mit einheimischen Partnern zusammen. Die Flut-Opfer werden an den Planungen für den Wiederaufbau beteiligt. „Dadurch sind wir nahe an den Menschen“, so Hensle. „Unsere Partner kennen ihre Sprache, ihre Lebensumstände und ihre Gewohnheiten. Sie wissen, wie Hilfe aussehen muss, damit sie akzeptiert werden kann. Unsere langjährigen Beziehungen zu den Partnern gewährleisten zudem, dass die Spenden dort ankommen, wo sie benötigt werden.“

Die Hilfen, angelegt auf einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren, umfassen ein breites Spektrum einzelner Maßnahmen: Fischer in Indien, Sri Lanka und Somalia haben neue Fischerboote und Netze erhalten. In Indonesien werden Ackerflächen entsalzt und für die jetzt beginnende Anbausaison vorbereitet, Händler und Rikschafahrer bekommen Starthilfen, um sich eine neue Existenz aufzubauen.

Medizinische und psychosoziale Betreuung sind weitere Schwerpunkte der Arbeit. Darüber hinaus kümmert sich Diakonie Katastrophenhilfe in mehreren Camps um sauberes Trinkwasser und die sanitäre Grundversorgung. Im Norden Sri Lankas hat zudem der Bau der ersten 35 von insgesamt 350 vorgesehenen Häuser begonnen. 

Hinweis für Redaktionen: In Indonesien und Sri Lanka stehen Ihnen deutsche Mitarbeiter der Diakonie Katastrophenhilfe für Interviews zur Verfügung.

Für Interviews und Rückfragen:
Gesine Wolfinger, Telefon: 0711-2159-147
Dominique Mann, Telefon: 0711-2159-186

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