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|| Home > Presse > Presseinfo vom 14.01.2005
Hilfsprogramme in Indonesien werden fortgesetzt 

15 Millionen Euro für Flut-Opfer in Südasien eingesetzt

Stuttgart, 14.01.2005
Die Diakonie Katastrophenhilfe hat zur Unterstützung der Flut-Opfer in Südasien und Somalia bereits 15 Millionen Euro eingesetzt. In den Katastrophenregionen läuft die Versorgung der Not Leidenden mit Lebensmitteln, Trinkwasser, Zelten, Plastikplanen und Decken auf Hochtouren. Die Planungen für Wiederaufbau und Rehabilitation sind in vollem Gang. Die Hilfsprogramme in Indonesien werden trotz der schwierigen Bedingungen fortgesetzt. Die Diakonie Katastrophenhilfe arbeitet auch dort eng mit lokalen Partnern zusammen. Bislang hat die Diakonie Katastrophenhilfe 24 Millionen Euro Spenden für die Tsunami-Opfer erhalten.

In Südindien versorgt die Diakonie Katastrophenhilfe mit lokalen Mitarbeitern derzeit 50.000 Familien mit Nahrungsmitteln, Medikamenten, Kochutensilien und Hygieneartikeln. Auch in Sri Lanka und Indonesien werden Hilfsgüter an Bedürftige verteilt, medizinische Teams sind im Einsatz. Im Rahmen ihrer Programme bieten die Diakonie Katastrophenhilfe und ihre Partner zudem Hilfen zur Traumabewältigung an. „Viele Flut-Opfer sind durch den Verlust von Angehörigen und Freunden traumatisiert“, erklärt die Leiterin der Diakonie-Katastrophenhilfe, Hannelore Hensle. „Sie leiden unter Schlafmangel, Alpträumen und Appetitlosigkeit und brauchen dringend psychologische Unterstützung.“
Auch an der Küste Ostafrikas hat der Tsunami zahlreiche Opfer gefordert. Tausende Fischerfamilien in Somalia verloren ihre Häuser und Hütten, Boote und Fischereiausrüstung. In Zusammenarbeit mit lokalen Partnern versorgte die Diakonie Katastrophenhilfe 2.200 Familien mit Nahrungsmitteln. 80 Familien erhielten zusätzlich Netze, Leinen und Haken, damit sie ihren Lebensunterhalt möglichst rasch wieder selbst bestreiten können.

„Wir bedanken uns bei unseren Spenderinnen und Spendern für die überwältigende Hilfsbereitschaft. Gleichzeitig dürfen wir aber die vielen Not leidenden Menschen in Ländern wie Sudan oder dem Kongo nicht vergessen,“ so die Direktorin von Diakonie Katastrophenhilfe und „Brot für die Welt“, Cornelia Füllkrug-Weitzel.  „Wir bitten deshalb darum, künftig von zweckgebundenen Spenden für die Tsunami-Opfer abzusehen und stattdessen unsere Arbeit in ,vergessenen’ Krisenregionen zu unterstützen.“ Füllkrug-Weitzel: „Wer den Opfern der Flutkatastrophe in Südasien langfristig beistehen möchte, kann dies nun über eine Entwicklungsorganisation wie ,Brot für die Welt’ tun.“

Spendenkonten:

Diakonie Katastrophenhilfe:
Konto 502 707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70 oder online über das
Internet www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/

Caritas International:
Konto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00
oder online über das Internet http://spende.caritas-international.de

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