Stuttgart, 28.12.2004
Die Diakonie Katastrophenhilfe hat ihre Hilfen für die Opfer des Seebebens in Südasien auf insgesamt 400.000 Euro erhöht. "Viele Menschen sind immer noch von jeglicher Hilfe abgeschnitten", berichtet Hannelore Hensle, Leiterin der Diakonie Katastrophenhilfe. "Unsere einheimischen Mitarbeitern versuchen derzeit, in die betroffenen Gebiete zu gelangen und die Menschen mit dem Nötigsten zu versorgen."
Die Diakonie Katastrophenhilfe konzentriert ihre Hilfen derzeit vor allem auf Südindien und Sri Lanka. Tausende Menschen sind in den beiden Regionen ums Leben gekommen, Hunderttausende wurden obdachlos.
In Südindien versorgt die Diakonie Katastrophenhilfe mit lokalen Mitarbeitern derzeit 50.000 Menschen mit Nahrungsmitteln, Medikamenten, Kochutensilien und Hygieneartikeln. "Die Versorgung mit sauberem Trinkwasser ist momentan besonders wichtig, um Seuchen vorzubeugen", erklärt Hannelore Hensle.
Zwölf mobile Hilfeteams sind in den Küstenregionen der indischen Bundesstaaten Tamil Nadu, Andhra Pradesh und Kerala unterwegs, um die Hilfe zu koordinieren. In Sri Lanka sind mehrere Lastwagen mit Hilfsgütern auf dem Weg in die Katastrophenregionen im Osten des Landes. Aufgrund stark beschädigter Straßen können einige Gebiete jedoch nur mit Verzögerung erreicht werden.
Inzwischen hat die Flutwelle auch die ostafrikanische Küste erreicht. In Somalia wurden ganze Dörfer weggespült. Hunderte Menschen kamen dabei ums Leben. Möglichkeiten der Hilfe werden zurzeit abgeklärt.
Für ihre Hilfe in Südasien bittet die Diakonie Katastrophenhilfe dringend um Spenden, Kennwort "Erdbeben-Südasien".
Spendenkonten:
Diakonie Katastrophenhilfe:
Konto 502 707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70 oder online über das
Internet www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/
Caritas International:
Konto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00
oder online über das Internet http://spende.caritas-international.de
Für Rückfragen:
Gesine Wolfinger, Telefon: 0711-2159-147;
Ute Dilg, Telefon: 0711-2159-451