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In vielen Ländern Ostafrikas bleibt der Regen aus. Dürre, Hitze und Hunger setzen den Menschen zu. Äthiopien ist besonders betroffen. Foto: Christoph Krackhardt

Akut

Dürre und Hunger im Osten und Süden Afrikas

Viele Länder Afrikas gehören nicht nur zu den ärmsten, sondern auch zu den trockensten der Welt. So werden zum Beispiel in der Afar-Region Äthiopiens mit bis zu 50 Grad Celsius regelmäßig die weltweit höchsten Temperaturen gemessen. Der fortschreitende Klimawandel verschärft die ohnehin schwierigen Lebensbedingungen, immer wieder bedrohen lange Dürren das Leben der Menschen und führen zu Versorgungskrisen.

Die extremen Wetterlagen sind dabei im östlichen und südlichen Afrika sehr unterschiedlich: Während in einigen Regionen Afrikas die extreme Dürre den Boden verdorren lässt, kommt es in anderen Teilen zu sintflutartigen Regenfällen. Ausgelöst durch das Klimaphänomen El Niño, sorgen beide Extreme schon seit Ende letzten Jahres für dramatische Ernteausfälle und Knappheit an Nahrungsmitteln. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind über 50 Millionen Menschen akut vom Hunger und Mangelernährung bedroht.

Im südlichen Afrika herrscht aktuell die größte Dürre seit 35 Jahren. Schätzungen der UN zufolge wird die Hochphase der Dürre noch bis März 2017 anhalten, insgesamt sind 32 Millionen Menschen von Nahrungsmittelunsicherheit betroffen.

Aktualisiert am 28.07.2016

Dürre in Ostafrika
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