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Katastrophenvorsorge in Zeiten des Klimawandels

In den letzten Jahrzehnten haben Naturkatastrophen an Zahl und Intensität zugenommen. Laut Münchener Rückversicherung verdoppelte sich die Zahl der Naturkatastrophen zwischen 1960 und 2003. Laut ECHO, dem Amt für humanitäre Hilfe der Europäischen Union, haben sich Naturkatastrophen seit 1975 sogar mehr als verfünffacht. Es ist wahrscheinlich, dass der Klimawandel ein gewichtiger Auslöser hierfür ist, und dass sich dieser Trend in Zukunft fortsetzen und verschärfen wird.

Laut UN werden in 2050 jährlich 100.000 Menschen durch Naturkatastrophen sterben. 97 Prozent aller Todesopfer infolge von Naturkatastrophen sind schon heute in armen Ländern des Südens zu verzeichnen.

Angesichts dieses erschreckenden globalen Trends hat die Diakonie Katastrophenhilfe 2005 entschieden, ein Sonderprogramm für „Katastrophenvorsorge in Zeiten des Klimawandels“ aufzulegen. Fast 30 Pilotprojekte mit einem Gesamtumfang von über fünf Millionen Euro wurden seither umgesetzt oder befinden sich noch in der Umsetzung. Schwerpunktregion war zunächst der Golf von Bengalen. Sukzessive werden aber auch Projekte in anderen Regionen Asiens sowie in Afrika und Lateinamerika begonnen.

Katastrophenvorsorge in Zeiten des Klimawandels als Schwerpunktthema der Diakonie Katastrophenhilfe – lesen Sie hier einen Beitrag von Volker Gerdesmeier, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe, zu diesem Thema:
> Download (PDF, 269 KB)

Die Maßnahmen der Diakonie Katastrophenhilfe lassen sich vier verschiedenen Bereichen zuordnen:
Kommunale Risikobewältigung
...umfasst unter anderem Gemeindemobilisierungsprozesse, Risiko- und Katastrophenmanagementpläne, Frühwarnsysteme und die reibungslose Zusammenarbeit aller Akteure.
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Infrastrukturmaßnahmen
...dienen dazu, die Auswirkungen extremer Naturereignisse abzumildern – beispielsweise durch Bau und Unterhalt von stabilen Notunterkünften, Deichen und Dämmen.
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Sicherung natürlicher Ressourcen
...mildert die Auswirkungen von Überschwemmungen, Dürren und Stürmen und ermöglicht auch die Nutzung erneuerbarer Energien, beispielsweise zur Stromversorgung der ländlichen Bevölkerung.
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Ernährungssicherung
... ist beispielsweise in Gebieten, die von Dürren, Stürmen oder Überschwemmungen betroffen sind, ein zentrales Element der Katastrophenvorsorge.
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Mit freundlicher Genehmigung von PE International.
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