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Maßnahmen der Katastrophenvorsorge 

Sicherung natürlicher Ressourcen

Der Schutz von Boden, bodenbedeckender Pflanzenschicht und Wasser mildert die Auswirkungen von Überschwemmungen, Dürren und Stürmen. Durch den Schutz und die Wiederaufforstung von Mangrovenwäldern werden Küsten vor großen Flutwellen und dem plötzlichen Salzwassereintritt geschützt. Hangbefestigungen, Wiederaufforstung und ein nachhaltiges Management von Wassereinzugsgebieten vermindern die Gefahr von Bodenerosion und plötzlichen Überschwemmungen am Unterlauf von Flüssen. Diese Maßnahmen ermöglichen auch die Nutzung erneuerbarer Energien, beispielsweise zur Stromversorgung der ländlichen Bevölkerung.

Ausgewählte Projekte:

Haiti: Mit den Bäumen wächst die Hoffnung
Haiti: Mit den Bäumen wächst die Hoffnung
2008 war für Haiti ein außerordentliches Jahr. Ende August und Anfang September zogen mit Fay, Gustav, Hanna und Ike gleich vier Hurrikans über das Land. Mehrere hundert Menschen starben im Sturm, bei Überschwemmungen oder Erdrutschen. Seit 2004 wird eine Hurrikan-Saison in der Karibik schlimmer als die vorhergehende. Diese Entwicklung kann als Folge des Klimawandels angesehen werden. Weil die Temperatur des Meeres steigt, nimmt die Wucht der Wirbelstürme zu. Die Neuanpflanzung von Bäumen auf den entwaldeten Flächen Haitis soll die Auswirkung der Wirbelstürme mindern helfen.
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Sri Lanka: Katastrophenvorsorge mit "Energiewäldern"
Sri Lanka: Katastrophenvorsorge mit "Energiewäldern"
Glyricidia sepium ist der wissenschaftliche Name der Bäume, die in Endagalayaya und Kaluwellaketiya im Süden Sri Lankas Glühbirnen leuchten sowie Radios, Fernseher oder Kühlschränke laufen lassen. Der Fortschritt ist gleichzeitig praktischer Umweltschutz und Katastrophenvorsorge. Schutz der natürlichen Ressourcen statt Raubbau daran heißt die Devise des Modellprojektes der Diakonie Katastrophenhilfe.
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