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Wassermassen reißen Ernte mit sich – Helfer entsetzt über Ausmaß der Schäden.
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Das Ausmaß der Katastrophe hat die Nothelfer im Nordwesten Pakistans erschreckt. "Viele der Häuser sind völlig zerstört, viele sind beschädigt. Dazu sind die meisten Straßen und Brücken zerstört oder beschädigt", lautet eine niederschmetternde Bilanz. Aus dem besonders betroffenen Distrikt Charsadda haben Partnerorganisationen der Diakonie Katastrophenhilfe berichtet, dass der Swat-Fluss über seine Ufer getreten ist. "Mehr als 5000 Häuser sind vom Wasser verschlungen worden. Allein hier sind 20 Dörfer überflutet", heißt es in dem Bericht.
Ähnlich lauten die Berichte aus anderen Distrikten. "Zehntausende armer Menschen haben innerhalb weniger Minuten ihr Haus mitsamt ihrem Hab und Gut verloren", beschreibt ein anderer Helfer die Lage. Die Überlebenden haben Zuflucht auf höher gelegenem Gelände gefunden sowie in öffentlichen Gebäuden. Noch immer ist die Kommunikation eingeschränkt. Viele Gebiete sind auf dem Landweg noch nicht zu erreichen.
Wenn es weiter regnet, besteht die Gefahr, dass auch Dämme brechen. Die Menschen haben Angst vor einer weiteren Katastrophe. Aber auch wenn sich die Lage stabilisiert, befürchten Helfer, dass die rund 2,5 Millionen Betroffenen in der Übergangsphase nicht schnell genug mit dem Nötigsten versorgt werden können.
Dann ist auch nach Einschätzung der Diakonie Katastrophenhilfe sehr wichtig, dass die Menschen in Notunterkünften unterkommen können, Kochgeschirr und Werkzeuge haben, damit sie selbst etwas für die Sicherung ihrer Existenz nach der Flut tun können. Die Menschen sind verzweifelt, weil ihre gesamte Ernte vernichtet ist: Mais, Reis, Zuckerrohr und Gemüse haben die Fluten mit sich gerissen. Auch die Viehweiden stehen unter Wasser. Entwurzelte Bäume schwimmen im Wasser und stellen eine große Gefahr dar.
zuletzt aktualisiert: 03.08.2010
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