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Knapp zwei Monate nach dem schweren Erdbeben auf Haiti läuft die Nothilfe weiter auf Hochtouren. Zeltstädte haben die zerstörten Häuser ersetzt. Hilfsgüter wie Kochgeschirr, Decken und Hygienepakete lindern die schlimmste Not, provisorische Gesundheitsstationen sichern die medizinische Versorgung. Inzwischen sind auch die ersten Aufräumarbeiten und Vorbereitungen für den Wiederaufbau angelaufen. Bis Anfang März hat die Diakonie Katastrophenhilfe acht Projekte auf den Weg gebracht.
Weite Teile der Hauptstadt Port-au-Prince liegen in Trümmern - doch auch in ländlichen Regionen sind die Schäden enorm. Allein in Jacmel und Bainet sind insgesamt 115.000 Menschen betroffen. Auf diese beiden Gemeinden, in die kaum internationale Hilfe gelangt, konzentrieren sich die Hilfsmaßnahmen der Diakonie Katastrophenhilfe.
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Haiti
Soforthilfe für die Überlebenden
Schon wenige Tage nach der Katastrophe brachte die Diakonie Katastrophenhilfe gemeinsam mit der Caritas 15 Tonnen Hilfsgüter nach Port-au-Prince, darunter dringend benötigte Medikamente, Zelte, Planen, Decken, Wasserkanister und Wasserreinigungstabletten.
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Haiti
Gesundheitsversorgung sichern
Insgesamt vier medizinische Nothilfepakete sichern in Jacmel und Bainet die medizinische Grundversorgung von je 10.000 Menschen für einen Zeitraum von drei Monaten. Die vorhandenen Krankenhäuser sind mit dem Ansturm der Patienten hoffnungslos überlastet.
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Haiti
Längerfristige Hilfe notwendig
Schon jetzt ist klar, dass die Haitianische Bevölkerung eine Katastrophe dieses Ausmaßes nicht alleine wird bewältigen können. Das Erdbeben traf eine Bevölkerung, die ohnehin an chronischer Armut und Mangel leidet.
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Haiti
"Cash for work"-Programm: Aufräumarbeiten voranbringen
Die Straßen der Dörfer und Städte liegen immer noch voller Schutt. Einsturzgefährdete Gebäude gefährden die Bewohner. Vor der Wiederaufbau beginnen kann, müssen die Trümmer der eingestürzten Häuser abgetragen werden.
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Haiti
Sichere Bauweise ist ein Muss
Um dauerhafte und sichere neue Wohnmöglichkeiten zu schaffen, plant die Diakonie Katastrophenhilfe den Wiederaufbau in Jacmel und Bainet: 300 Wohnhäusern für rund 1.500 Menschen sowie zwei öffentlichen Schulen für insgesamt 600 Schulkinder sollen wieder hergestellt werden.
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Haiti
An Erfahrungen anknüpfen
Schon im letzten Jahr hatte die Diakonie Katastrophenhilfe mit Unterstützung des Auswärtigen Amts begonnen, modellhaft 30 bereits bestehende Häuser sturmsicher zu gestalten. Das Pilotprojekt musste wegen des Bebens zunächst unterbrochen werden.
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