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Haiti 

Berichte

Liliane Delbaud hilft bei der Beseitigung der Trümmer.Haiti
"Bauen an der Zukunft"
Die Region um die Stadt Jacmel im Südosten Haitis wurde von dem schweren Erdbeben am 12. Januar hart getroffen. Über 10.000 Gebäude wurden zerstört. Auch das Haus, das Liliane Delbaud mit ihren beiden Kindern bewohnte, hielt den heftigen Erdstößen nicht stand. Seitdem lebt die kleine Familie in einem der Zelte, die die Diakonie Katastrophenhilfe in den Camps von Jacmel aufgestellt hat. Aber Liliane arbeitet schon an ihrer Zukunft.
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Das Haus von Christoph Sylvester hat das Erdbeben überstanden. Im Rahmen eines Projektes zur Katastrophenvorsorge wurde es ein paar Monate vorher von der Diakonie Katastrophenhilfe hurrikansicher gemacht.Hurrikansichere Häuser überstehen auch das Erdbeben
Der Sturm kann kommen
Die Erinnerung an den Schicksalstag Haitis, den 12. Januar 2010, ist auch Christoph Sylvestre tief ins Gedächtnis eingegraben: "Als die Erde bebte war ich draußen auf dem Feld. Ich habe mich auf den Boden gehockt, zu Gott gebetet und gehofft, das meiner Frau und den Kindern, die bei meiner Schwiegermutter im Nachbardorf zu Besuch waren, nichts passiert. Wenn sie zu Hause gewesen wären hätte ich keine Angst gehabt, denn unser Haus ist seit den Bauarbeiten im letzten Jahr sehr solide."
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Osani LadouceurHaiti
Ein halbes Jahr nach dem Erdbeben
Am 12. Januar zerstörte ein verheerendes Erdbeben weite Teile von Haiti. Kurz darauf startete die Diakonie Katastrophenhilfe mit der Soforthilfe. Heute liegt der Fokus auf dem Wiederaufbau des Landes. Dabei haben wir Osani, Paulin und Christoph kennen gelernt. Ihr Schicksal möchten wir hier beispielhaft vorstellen.
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Kinder im Flüchtlingscamp der Diakonie Katastrophenhilfe in JacmelWaisenhaus und Kinderklinik
Hilfe für Kinder in Not
Rose Michelle hat das schwere Erdbeben in Haiti überlebt. Das elfjährige Waisenkind hat jedoch beide Unterschenkel verloren. Sie mussten amputiert werden, weil das Mädchen verschüttet worden war und schwere Quetschungen erlitten hatte. Frank Mickelsen hat sein rechtes Bein verloren. Mit einem dicken Verband liegt der Junge in Port-au-Prince im Kinderkrankenhaus. Seine Eltern sitzen ratlos an seinem Bett.
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Tommy Ramm (Mitte) beim Entladen der Zelte am FlughafenKatastrophenhelfer in Haiti
Schlafmangel und Muskelkraft
Tommy Ramm ist seit Mitte Januar im Einsatz, um die Mitarbeitenden des Projektbüros der Diakonie Katastrophenhilfe in Haiti zu unterstützen. Er erzählt, wie ein typischer Tag eines Katastrophenhelfers aussieht.
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Angelina Jolie besucht das CampHilfe mit Modellcharakter
Angelina Jolie: Besuch in Jacmel
Am 10. Februar besuchte Angelina Jolie das Lager der Diakonie Katastrophenhilfe für Erdbebenopfer in Jacmel im Süden Haitis. Die US-amerikanische Schauspielerin setzt sich seit Jahren als UN-Botschafterin für Flüchtlinge und Vertriebene ein.
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Nothelfer der „ACT Alliance“ versorgen Menschen in Haiti mit Wasser. Die Diakonie Katastrophenhilfe leistet als Mitglied der Allianz dort Hilfe, wo die Not am größten ist.ACT Alliance
Hilfe für 150.000 Menschen
Seit das Erdbeben am 12. Januar 2010 Teile von Haiti zerstört hat, konnte die „ACT Alliance” mehr als 150.000 Menschen helfen. Die Haitianer werden mit sauberem Trinkwasser, Sanitäreinrichtungen, Notunterkünften, Decken und Nahrungsmitteln unterstützt. Andere bekommen Bargeld, Hygienesets und medizinische Betreuung. Die „ACT Alliance”, ein internationales kirchliches Bündnis, arbeitet mit verschiedenen lokalen Partnerorganisationen, um den Schwächsten der Erdbebenopfer in Port-au-Prince, Gressier, Jacmel und Bainet zu helfen.
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Tommy Bouchiba von der Diakonie Katastrophenhilfe bei der Verpackung und Etikettierung von Hilfsgütern auf dem Flughafen von Ostende, Belgien. Die Pakete werden zur Versorgung der Erdbebenopfer nach Port-au-Prince, Haiti, geflogen.ACT Alliance
„Wo sollen wir leben?“
Außerhalb von Port-au-Prince, kommt bei Gemeindevorsteher Altenor Ronald eine Mischung aus Frustration, Ärger und Orientierungslosigkeit zum Ausdruck, als er versucht, die Umsiedelung in ein Flüchtlingslager am Straßenrand zu koordinieren. „Wir haben keine Nahrung und keine Öfen, die Menschen sind hungrig. Ich trage die Verantwortung und weiß nicht, was ich tun soll”, sagt er.
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Unterschlupf für möglichst viele Menschen
Zelte für Erdbebenopfer in Jacmel errichtet
Am Freitag haben die Mitarbieter der Diakonie Katastrophenhilfe und der lokalen Partnerorganisation KROS mit dem Aufbau von Zelten für die Erdbebenopfer in der Stadt Jacmel begonnen. 115 Familienzelte wurden in der vom Beben stark betroffenen Stadt errichtet, in denen 1300 Personen eine bessere Notunterkunft gefunden haben. In den nächsten Tagen werden weitere folgen. Insgesamt sollen 2000 Zelte möglichst vielen Menschen Unterschlupf gewähren.
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Partnerorganisation unterstützt Waisenhaus in Leogane
Eine Nacht in den Trümmern begraben
Rose deutet auf das rosa Band, das sie am Handgelenk trägt, als sie die Besucher danach fragen, wie ihr Name denn buchstabiert wird. Mit elf Jahren hat sie ihre Füße verloren. Sie mussten amputiert werden.
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Im Südosten Haitis greifen die Hilfsmaßnahmen
Verteilung ohne Gewalt und Chaos
Der Junge hält einen kleinen Karton hoch: eine abgeworfene Essensration. Der Theologiestudent Milord Louibert ist sich sicher: „Es gibt  einen richtigen Weg, und zwar die Hilfsgüter direkt an die Menschen zu verteilen.“ Das macht auch der Partner der Diakonie Katastrophenhilfe, CROSE. Die Helfer bringen die Hilfsgüter direkt zu den Menschen.
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Unterstütztung für eine Kinderklinik in Haitis Hauptstadt
Zelte für operierte Kinder
Geduldig buchstabiert der Junge seinen Namen: Kevine Scemoaes. Er soll am nächsten Tag operiert werden, erklärt die Krankenhausmanagerin Vanessa Carpenter den Besuchern. Eigentlich ist das gar nicht Carpenters Job. Aber nach dem schweren Erdbeben ist sie kurzerhand nach Port-au-Prince gekommen, um die unbeschädigt gebliebene Klinik am Rande der Stadt zu unterstützen.
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Partner der Diakonie Katastrophenhilfe betreut Menschen in Camps in Port-au-Prince
Überlebende des Erdbebens verarztet
Die junge Frau wird mit einer Schubkarre gebracht. Sie lebt am Rande der durch ein schweres Erdbeben zerstörten Innenstadt der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince auf dem Gelände einer katholischen Kirche, wo fast 3.000 Menschen Zuflucht gefunden. Zwar weist das Gotteshaus einige Risse auf und ein Teil der Fassade droht herunterzufallen, aber es hat dem Beben standgehalten. In der Umgebung sind die meisten Häuser zerstört.
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Von Belgien über Port-au-Prince nach Jacmel
Erster Hilfsgüterflug nach Haiti angekommen
Da es in Haiti, der Dominikanischen Republik und den umliegenden Staaten nicht ausreichend und schnell genug das benötigte Hilfsmaterial gab, entschlossen sich die beiden Hilfswerke Diakonie Katastrophenhilfe und Caritas international einen gemeinsamen Hilfsgüterflug nach Haiti zu schicken. Der Flug der beiden Hilfswerke erreichte am Mittwoch, 20. Januar, den Flughafen von Port-au-Prince.
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Klaus-Dieter Kottnik (von links), Präsident des Diakonisches Werkes der Evangelischen Kirche Deutschlands, nahm den symbolischen Scheck entgegen von Arthur Eschenbach, Verwaltungsratsvorsitzender der Stiftung Heilanstalt Paulinenhilfe für orthopädisch Kranke, Stuttgart, und von Prof. Dr. med. Peter Aldinger, Ärztlicher Direktor der Orthopädischen Klinik Paulinenhilfe im Diakonie-Klinikum Stuttgart.Diakonie-Präsident Kottnik nahm Scheck entgegen
Stiftung Paulinenhilfe spendet 100.000 Euro
Diakonie-Präsident Klaus-Dieter Kottnik nahm am Dienstag in Stuttgart einen Scheck über 100.000 Euro für die Diakonie Katastrophenhilfe entgegen. Mit dieser Summe unterstützt die Stiftung Heilanstalt Paulinenhilfe für orthopädisch Kranke in Stuttgart die Hilfemaßnahmen der Diakonie auf Haiti. Kottnik: „Diese großzügige Spende der Stiftung Paulinenhilfe bringt die humanitäre Hilfe und den Wiederaufbau in Haiti ein Stück voran."
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Eindrücke aus der zerstörten Hauptstadt
"We need help!" - "Wir brauchen Hilfe!"
Tommy Ramm vom Team der Diakonie Katastrophenhilfe berichtet über die Lage der Erdbebenopfer in Haiti.
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Die ersten Stunden nach dem Beben - Bericht von Tommy Ramm
„Sie sagte, die Erde würde beben ­- dann war die Leitung tot.“
Tommy Ramm vom Team des Büros Bogota der Diakonie Katastrophenhilfe machte sich unmittelbar nach dem Erdbeben auf den Weg nach Haiti. Er berichtet über die ersten Stunden nach der Naturkatastrophe.
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Tommy Ramm schildert die aktuellen Entwicklungen
Dramatische Situation in Haitis Hauptstadt
Tommy Ramm von der Diakonie Katastrophenhilfe schildert die Entwicklungen in Port-au-Prince.
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Eindrücke vom Team der Diakonie Katastrophenhilfe aus Haiti
"Unser Büro ist eine Herberge geworden"
Über die Situation in Haitis Hauptstadt und die Lage für die Mitarbeitenden des Büros in Port-au-Prince der Diakonie Katastrophenhilfe berichtet Hans G. Janze, Leiter des Regionalbüros Lateinamerika der Diakonie Katastrophenhilfe.
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