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Der Fokus vieler Medien liegt auf den Philippinen, doch auch Vietnam wurde vom Tropensturm "Ketsana" nicht verschont. Zwölf Provinzen sind betroffen, am schlimmsten davon die Bevölkerung in den Städten Da Nang und Hue. Die Diakonie Katastrophenhilfe ist mit ihren Partnern vor Ort. Die Helfer erkunden zurzeit die aktuelle Situation, um dann umgehend dort Nothilfe zu leisten, wo sie am dringendsten gebraucht wird.
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Foto: REUTERS/Kham, www.alertnet.org
Die Diakonie Katastrophenhilfe stimmt zurzeit über das weltweite Kirchennetzwerk ACT (Kirchen helfen gemeinsam) den Hilfebedarf ab. Nur so ist eine optimale Koordination mit der vietnamesischen Regierung und lokalen Organisationen gewährleistet. Um die Zustände vor Ort besser einschätzen zu können, ist ein Team des ACT-Partners Norwegian Church Aid (NCA) in den besonders betroffenen Gebieten unterwegs. Geplant sind Nothilfsmaßnahmen mit Fokus auf die sanitäre Versorgung und Trinkwasser sowie den Wiederaufbau von Unterkünften.
Erneute Regenfälle
Nachdem in den ersten Tagen nach „Ketsana“ die Überflutung zurückging und sich der Verkehr langsam wieder in Bewegung setzen konnte, setzen die Regenfälle jetzt wieder ein. Meteorologen prognostizieren noch mehr Wasser. Und das obwohl in Hue das Wasser noch immer ein bis zwei Meter hoch steht und 70 Prozent der gesamten Stadt überschwemmt sind.
Ausmaß wird langsam klarer
Die Regierung spricht mittlerweile von 92 Toten, 81 Verletzten und knapp 60.000 eingestürzten oder beschädigten Häusern, doch die Zahlen steigen täglich weiter an. Straßen sind nicht mehr befahrbar und Elektrizität gibt es bereits seit Tagen nicht mehr. Als problematisch gilt vor allem auch der überall hingeschwemmte Müll, der die Verbreitung von Krankheiten vorantreibt. Die überfluteten Reisfelder gefährden das Einkommen der Bauern.
zuletzt aktualisiert: 02.10.2009
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