| || Home > Hilfe weltweit > Projekte > Sturm in Asien > "Ketsana" in den Philippinen |
Auf den Philippinen wütete der Tropensturm "Ketsana" am schlimmsten. Mindestens 277 Menschen wurden in den Tod gerissen, die Häuser von mehr als zwei Millionen Einwohnern überflutet. Die Partnerorganisation CDRC (Citizens’ Disaster Response Center) der Diakonie Katastrophenhilfe hilft den Betroffenen seit Beginn der Katastrophe am 26. September.
< zurück
Foto: REUTERS/Erik de Castro, www.alertnet.org
Zahlreiche Dörfer rund um die Hauptstadt Manila stehen immer noch unter Wasser. Aus zahlreichen Regionen werden Erdrutsche gemeldet. "In den Evakuierungszentren ist die Versorgung schlecht", sagt Carlos Padolina von der philippinischen Partnerorganisation CDRC (Citizens’ Disaster Response Center) der Diakonie Katastrophenhilfe. Trotzdem suchen allein in der philippinischen Hauptstadt Manila und Umgebung fast 700.000 Sturmopfer Unterschlupf in einer dieser zahlreichen Notunterkünfte.
Super-Taifun "Parma" im Anmarsch
Die Hilfskräfte sind mit den Hunderttausenden Flüchtenden bis an ihre Grenzen gefordert, doch Besserung ist nicht in Sicht. Für Samstag, 3. Oktober, ist der Super-Taifun "Parma" angekündigt. "Wir haben es mit einem sehr starken Taifun zu tun, so dass wir im höchsten Maße vorbereitet sein sollten", sagte der Sprecher des philippinischen Wetterbehörde, Nathaniel Cruz. "Er wird immer stärker, nähert sich der Kategorie 5 an." Schon jetzt habe er Spitzenwindgeschwindigkeiten von bis zu 185 Stundenkilometern. Möglicherweise hat es die philippinische Bevölkerung mit einem der stärksten Taifune seit November 2006 zu tun, als der Taifun "Durian" über der Inselgruppe wütete und sie im Chaos zurückließ.
Starke Zunahme an Stürmen
Die Inselgruppe der Philippinen liegt auf dem "Weg" der Taifune im Pazifik. Bis zu 20 Wirbelstürme suchen das Land jedes Jahr heim und fordern zahllose Opfer besonders unter der armen Bevölkerung. Die Anzahl und Stärke der Stürme haben in den vergangenen Jahren auf Grund der Auswirkungen des Klimawandels stark zugenommen. Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt seit zwei Jahren gemeinsam mit ihrer Partnerorganisation CDRC Gemeinden in besonders gefährdeten Gebieten. Um die Bevölkerung besser zu schützen, werden dort vor allem Maßnahmen zur Katastrophenvorsorge ausgebaut.
zuletzt aktualisiert: 02.10.2009
< zurück