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Unterstützung nach den Stürmen weiter notwendig 

Philippinen

Die Tropenstürme „Ketsana“, „Parma“, „Lupit“ und „Mirinae“ fegten im Herbst 2009 mit großer zerstörerischer Kraft über die Philippinen hinweg. Nach Wind und Regen kam es in der Folge zu zahlreichen Erdrutschen. Die Diakonie Katastrophenhilfe leistete nicht nur Nothilfe, sondern ist auch mit einem Katastrophenvorsorge-Projekt vor Ort, damit die Einwohner auf den nächsten Sturm besser vorbereitet sind.

Hilfe für 120.000 Menschen: Die Diakonie Katastrophenhilfe war nach den vier verheerenden Tropenstürmen im Herbst 2009 in den Philippinen vor Ort und leistete Nothilfe für die Betroffenen.
Hilfe für 120.000 Menschen: Die Diakonie Katastrophenhilfe war nach den vier verheerenden Tropenstürmen im Herbst 2009 in den Philippinen vor Ort und leistete Nothilfe für die Betroffenen.
Foto: CDRC

Die Taifune „Ketsana“, „Parma“, „Lupit“ und „Mirinae" haben im Herbst 2009 weite Teile der Philippinen in ein Katastrophengebiet verwandelt. Die Stürme hatten Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 km/h und brachten außerdem heftige Regefälle in der Hauptstadt Manila und den nördlich gelegenen Landesteilen. Weite Teile wurden tagelang überschwemmt – manche Regionen mehrere Wochen – Erdrutsche sorgten für weitere Zerstörung. In den besonders betroffenen Regionen hat kaum ein Gebäude den Wassermassen standgehalten, die Ernte wurde zerstört. Die Zahl der Todesopfer lag trotz großflächiger Evakuierungen bei fast 1.000 Menschen, die Zahl der Betroffenen bei über zehn Millionen.

Nothilfe für 120.000 Betroffene

Gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation "Citizens’ Disaster Response Center" (CDRC) half die Diakonie Katastrophenhilfe etwa 120.000 Menschen im Katastrophengebiet. Sie verteilten Lebensmittel, Decken, Medikamente gegen Fieber und Durchfall, Trinkwasser und Hygieneartikel. Die Aktivitäten der Diakonie Katastrophenhilfe und des CDRC wurden vom Auswärtigen Amt unterstützt.

Langfristige Hilfe durch Katastrophenvorsorge

Bis zu 20 Wirbelstürme suchen die Philippinen jedes Jahr heim – und aufgrund des Klimawandels nehmen Anzahl und Stärke der Stürme immer weiter zu. Daher gewinnt der Katastrophenschutz immer mehr an Bedeutung. Die Diakonie Katastrophenhilfe und der CDRC helfen 72 Gemeinden in besonders gefährdeten Gebieten, sich auf solche Katastrophen vorzubereiten und eigene Schutzmaßnahmen zu entwickeln. Dazu gehören neben Informationen über Klimawandel und Umweltschutz auch Notfall-Übungen, Frühwarnsysteme und Katastrophenvorsorge-Komitees, die für den Katastrophenfall geschult werden.

zuletzt aktualisiert: 17.02.2010

> Online spenden: Sturmhilfe Asien

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