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Für die Flutopfer in Westafrika laufen die Hilfemaßnahmen. Schwerpunkt ist für die Diakonie Katastrophenhilfe dabei Burkina Faso, wo mehr als ein Dutzend Menschen umgekommen und über 150.000 obdachlos sind.
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Anfang September 2009 wurde Westafrika von starken Regenfällen heimgesucht. Auch Burkina Faso war erheblich betroffen. So kamen im stark überfluteten Land mehr als ein Dutzend Menschen um, über 150.000 wurden obdachlos. Besonders betroffen war die Hauptstadt Ouagadougou. Dort wurde nach Angaben der Helfer vor Ort das Hauptkrankenhaus schwer beschädigt. "Die Flutopfer suchen Schutz bei Verwandten und Freunden, aber auch in Kirchen und öffentlichen Gebäuden", hieß es in einem Bericht. Noch immer konnten nicht alle zurückkehren. Sie sind dringend auf Hilfe angewiesen, weil sie alles verloren haben.
Von der lokalen Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe wurden Hilfsgüter, wie Nahrungsmittel und Decken verteilt. Insgesamt konnten damit 30.000 Menschen versorgt werden. Die Maßnahmen sind abgestimmt mit anderen Mitgliedern des globalen kirchlichen Hilfsnetzwerks ACT (Kirchen helfen gemeinsam), die ebenfalls in Burkina Faso tätig sind.
Die Folgen der Überschwemmungen seien für die Bevölkerung gravierend, berichten die Helfer. Die Betroffenen haben den Angaben zufolge fast alles verloren. Viele Tiere sind ertrunkenm, Nahrungsmittelvorräte sind zerstört. Problematisch ist auch die medizinische Betreuung von Kranken – und in den überfüllten Notunterkünften könnten sich schnell Krankheiten ausbreiten. Die Mitarbeiter vor Ort betonen, dass besonders Kinder gefährdet sind. Jetzt müsse die Versorgung mit Nahrungsmitteln und vor allem mit sauberem Trinkwasser sichergestellt werden.
zuletzt aktualisiert: 24.10.2009
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