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Nach den Erdbeben in Indonesien Ende September 2009 ist die Bevölkerung weiterhin auf Unterstützung angewiesen. Ganze Distrikte wurden auf Sumatra vollkommen zerstört. Die Diakonie Katastrophenhilfe hilft gemeinsam mit lokalen Partnern des globalen kirchlichen Hilfsnetzwerks „ACT Alliance“ beim Wiederaufbau.
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Besonders die Dörfer nördlich der Stadt Padang im Distrikt Pariaman waren von dem Erdbeben betroffen. „Fast alle Häuser sind dort zerstört, die Opfer müssen im Freien übernachten“, berichtete Rainer Lang von der Diakonie Katastrophenhilfe, der wenige Tage nach dem Beben vor Ort war. Das evangelische Hilfswerk konzentriert seine Hilfemaßnahmen auf den Bereich von Sungailimau im Distrikt Pariaman. In dem Gebiet leben mehr als 17.000 Menschen. Wegen der kritischen gesundheitlichen Situation liegt einer der Schwerpunkte auf der Sicherung der Gesundheitsversorgung und der Wiederherstellung einer Infrastruktur.
Medizinische Hilfe direkt vor Ort
Beeindruckt zeigte sich Lang von der Eigeninitiative der Betroffenen. Sie haben sofort nach der Katastrophe damit begonnen, Schutt wegzuräumen und Notunterkünfte zu errichten. Diese Eigeninitiative gelte es zu fördern.
Die Diakonie Katastrophenhilfe arbeitet vor Ort mit lokalen Partnerorganisationen im Rahmen des globalen kirchlichen Hilfsnetzwerks „ACT Alliance“ (Kirchen helfen gemeinsam). Nach der Nothilfe steht nun der Wiederaufbau im Fokus. „Häuser müssten so gebaut werden, dass sie besser gesichert sind gegen Beben und nicht sofort einstürzen“, betonte Rainer Lang nach seiner Rückkehr.
Doch auch die medizinische Hilfe dauert an: Zusammen mit der Partnerorganisation Pelkesi bietet die Diakonie Katastrophenhilfe medizinische Versorgung und psychosoziale Hilfe vor allem für Kinder an. Kinder können das Trauma des Geschehenen oft nicht verstehen und verarbeiten und sind deshalb auf besondere Unterstützung angewiesen. Sowohl in Einzelgesprächen als auch in Gruppenaktivitäten werden die Kinder betreut und ihr Trauma behutsam behandelt.
zuletzt aktualisiert: 23.03.2010
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