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Birma
Frühwarnsysteme und Schutzbauten sind überlebensnotwendig
Konkrete Infrastrukturmaßnahmen in Bangladesch haben in den vergangenen Jahren tausende Menschenleben gerettet. In Birma, wo solche Maßnahmen bislang nicht umgesetzt wurden, starben dagegen Tausende beim letzten großen Wirbelsturm in 2008.
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Wirbelsturm Nargis kostet 100.000 Menschenleben
Überleben nach der Katastrophe
Über 100.000 Birmesen verloren durch den Wirbelsturm NARGIS im Mai 2008 ihr Leben. Die Davongekommenen sind schwer traumatisiert und kämpfen verzweifelt ums Überleben. 95 Prozent der Wohnhäuser sind zerstört, Ernten vernichtet, Lebensgrundlagen zerstört.
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Diakonie Katastrophenhilfe fördert Anbau nach schweren Verlusten in der Landwirtschaft
Sturmopfer wollen ihre Felder wieder bewirtschaften
Sie teilen sich das, was nach der Katastrophe übriggeblieben ist. Mehr als einen Monat, nachdem der Wirbelsturm „Nargis“ in Birma eine 190 Kilometer breite Schneise der Verwüstung im Irrawaddy-Delta zurückgelassen hat, versuchen die Überlebenden wieder auf die Beine zu kommen. „Hunderte haben ihr Leben verloren, nahezu alle Häuser sind zerstört genauso wie Zugtiere, Saatgut, Boote und Fischernetze“, berichtet ein Mitarbeiter einer lokalen Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe nach seinem jüngsten Besuch im Delta.
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Partner der Diakonie Katastrophenhilfe haben Kliniken im Irrawaddy-Delta eingerichtet
Körperliche und seelische Wunden müssen geheilt werden
Er macht sich Sorgen um diejenigen, die immer noch keine ausreichende Hilfe erhalten haben. Der Mann ist Arzt und bei einem der lokalen Partner der Diakonie Katastrophenhilfe in Birma (Myanmar) tätig. Er hat viele Überlebende des verheerenden Wirbelsturms „Nargis“ behandelt, der Anfang Mai 2008 die Südküste des Landes verwüstete. Partnerorganisationen der Diakonie Katastrophenhilfe haben mobile Kliniken im Irrawaddy-Delta eingerichtet.
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Birma
Im Dorf gibt es nur noch Kondensmilch
Die junge Frau ist bis auf die Knochen abgemagert. Man glaubt, ein zehnjähriges Mädchen vor sich zu haben, so zerbrechlich wirkt sie, dabei ist sie schon 19 Jahre alt. Die Birmesin arbeitete während des Wirbelsturms in Rangun. Danach machte sie sich sofort in ihr Dorf im Delta auf, um ihre Familie zu suchen. Acht Stunden war sie unterwegs. Sie ist glücklich, dass ihre fünf Geschwister und ihre Eltern überlebt haben. Jetzt ist sie nach Rangun zurückgekehrt, um Hilfe zu holen. Im Dorf gebe es nur noch 24 Kisten Kondensmilch übrig, berichtet sie.
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Birma
Wir fühlen, dass wir helfen müssen
Sie wuchten schwere Fässer mit Diesel die Treppen hoch. Den Treibstoff brauchen die jungen Burmesen für die nächste Fahrt in das schwer zerstörte Irrawaddy-Delta. Gleich nach der Katastrophe haben sich die jungen Männer als Freiwillige bei einem der lokalen Partner gemeldet.
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Birma
Freiwillige kümmern sich um die Kinder
Die junge Frau hat große Angst. Draußen tobt ein schweres Gewitter. Die 26-Jährige Birmesin befürchtet, dass sich die Schrecken wiederholen könnten, die sie während des Wirbelsturms „Nargis“ vor drei Wochen durchlebt hat. Sie hat bei dem Zyklon ihre Eltern verloren.
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Birma
Den Überlebenden ist nichts geblieben
Die schrecklichen Eindrücke können sie nicht verdrängen. „Wir sind alle sehr traurig“, sagt der junge Mann. Erst kurz bevor der verheerende Wirbelsturm „Nargis“ mehr als 130.000 Menschen in den Tod gerissen hat, ist er vom Studium im Ausland zurückgekehrt.
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Birma
„Die Menschen nicht im Stich lassen."
Für westliche Helfer gelten nach wie vor starke Beschränkungen, sie können sich kaum frei im Land bewegen. Ihnen ist untersagt an der Verteilung von Hilfsgütern teilzunehmen. Im Irrawaddy-Delta sind manche Dörfer zu 100 Prozent zerstört.
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Birma
Leichen und Tierkadaver werden noch geborgen
Von einem gravierenden Mangel an sauberem Trinkwasser berichtet Mitarbeiter Peter Rottach: „Manche Dörfer sind zu 100 Prozen zerstört.“ Viele Brunnen und Teiche sind verseucht. Deshalb verteilen die Partnerorganisationen vor allem Trinkwasser und Lebensmittel.
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