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Wiederaufbau nach dem Wirbelsturm Sidr
Ein neues Dach über dem Kopf
Saleha Begum, ihr Ehemann Hazrat Molla und die fünf Kinder der Familie leben in Gunary. In der Nacht vom 15. auf den 16. November 2007 raste der Wirbelsturm Sidr mit Windgeschwindigkeiten über 200 Stundenkilometern über Bangladesch hinweg. Auch Gunary war betroffen.
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Dankbar für eine befestigte Hütte
Ein sicheres Zuhause
Reshe Nimay Dash legt die dunkle Stirn in tiefe Falten und erinnert sich an die Nacht, als Zyklon Sidr über sie hereinbrach: „Wir hatten die ganze Nacht hindurch unglaubliche Angst. Der Wind hat unsere Hütte hin und her gerüttelt – aber sie ist stehen geblieben“. Mit der Unterstützung der Diakonie Katastrophenhilfe wurde sie aus Materialien gebaut, die Wirbelsturm und Überflutung standgehalten haben.
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Erste warme Mahlzeit seit einer Woche
Pakete mit Lebensmitteln verteilt
Eine Woche nachdem der Wirbelsturm Sidr den Süden von Bangladesch heimgesucht hat, ist die Versorgungslage immer noch katastrophal. Zum ersten Mal erhalten die Überlebenden von Bogi heute das Nothilfepaket der Diakonie Katastrophenhilfe.
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Enteerträge sichern, Krankheiten vermeiden
Hilfsprogramme zum Verstärken der Deiche
Bauer Rahman deutet auf den Erdwall, der seine Reisfelder in der Nähe der Kleinstadt Mongla im Süden von Bangladesch zum Fluß hin abschirmt. „In meiner Kindheit“, so erzählt er, „trat das Flußwasser höchstens vier bis fünf Mal über die Ufer. Jetzt passiert das fast alle vierzehn Tage.“
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Eine fatale Entscheidung zerstört Abu Zafors Familie
„Plötzlich spülte uns das Wasser weg."
Der Zyklon hat alles zerstört in dem Dorf Southkali im äußersten Süden von Bangladesch. Er hat die nur aus Lehm, Holz, Palmblättern oder Wellblech gebauten Hütten dem Erdboden gleich gemacht. Alles ist mit einer grauen Schicht aus getrocknetem Schlamm überzogen.
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Der Sturm hat alle Ernährungsgrundlagen genommen
Palmen als Lebensretter
„Dort oben auf der Palme habe ich drei Stunden gesessen, bis die Flut zurück ging.“ Rustumali Khan fährt sich mit der Hand durch den grauen Bart. „Viel länger hätte ich mich nicht halten können.” Der Sturm drückte eine fünf Meter hohe Wasserwand über die Deiche ihres Dorfes Bogi.
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Die Lebensgrundlage Vieler ist zerstört
Zyklon Sidr und seine Folgen
Der Zyklon Sidr war am 15. November 2007 mit Windgeschwindigkeiten von über 240 Stundenkilometern über Bangladesch gezogen und hatte eine 70 Kilometer breite Schneise durch das Land geschlagen. Besonders betroffen ist die Küste im Süden des Landes.
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Nach dem Zyklon Sidr stehen unzählige Familien vor dem Nichts
Dann brach das Dach über uns zusammen
Rahima Khatuns Blick geht ins Leere. Hinter ihr liegt ein Trümmerhaufen aus zerbrochenen Lehmziegeln und Bambusstangen, Wellblech und Hausrat. Die Schwiegermutter und die drei Kinder ziehen Töpfe, einen zerbrochenen Spiegel und ein paar Decken aus dem Haufen.
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