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Im November 2007 zerstörte Zyklon Sidr einige Regionen Bangladeschs beinahe vollständig. „Es war ein Anblick der Verwüstung, viele Häuser waren komplett zerstört, die Toten noch nicht geborgen“, schildert Peter Rottach, Mitarbeiter der Diakonie Katastrophenhilfe, die damalige Situation. Seitdem unterstützte die Diakonie Katastrophenhilfe zusammen mit lokalen Partnern die Menschen beim Wiederaufbau ihrer Gemeinden – Hilfe, die durch die verfrühten und starken Monsunregenfälle 2008 nun verlängert wird.
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Bislang wurden gemeinsam mit den lokalen Partnerorganisationen „Prodipan“ und „Nabolok“ sowie dem weltweiten ökumenischen Verbund ACT (Kirchen helfen gemeinsam) etwa 100.000 Menschen in der Katastrophenregion versorgt. Lebensmittel wurden verteilt, neue, erdbebensicherere Hütten gebaut, Einkommensgrundlagen geschaffen und die Infrastruktur bestmöglich wieder in Stand gesetzt.
Betroffene Familien erhielten je zehn Kilogramm Reis, ein Kilogramm Hülsenfrüchte, 2,5 Kilogramm Kartoffeln, fünf Kilogramm Salz und einen Liter Speiseöl. Daneben wurden an 40.000 Menschen Decken, Kleider und Moskitonetze, aber auch Plastikplanen verteilt.
Partner haben eine gute Struktur in der Region
Aufgrund der bereits vor Sidr laufenden Projekte verfügen die lokalen Partnerorganisationen der Diakonie Katastrophenhilfe „Prodipan“ und „Nabolok“ über sehr gut funktionierende Strukturen: In vielen Dörfern haben sie Büros und Mitarbeiter, welche die Gegebenheiten bestens kennen und beispielsweise genau wissen, wie die Dörfer, auch bei Überschwemmungen, erreicht werden können. Ein Vorteil, der nun erneut zum tragen kommt.
Verfrühte Monsunregenfälle
Denn dieses Jahr gingen im Projektgebiet verfrühte, starke Monsunregenfälle nieder. Diese verzögern derzeit vor allem die Baumaßnahmen an den erdbebensicheren Häusern. Daher hat die Diakonie Katastrophenhilfe ihre Unterstützung bis Ende September 2008 verlängert. „Prodipan“ ist zuversichtlich, dass bis zu diesem Zeitpunkt die begonnen Wiederaufbau-Projekte erfolgreich beendet sein werden.
Die Diakonie Katastrophenhilfe stellte über 200.000 Euro für die Opfer des Zyklons Sidr bereit. Eines der Projekte wird vom Auswärtigen Amt unterstützt.
zuletzt aktualisiert: 22.07.2008
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