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Kolumbien. Man denkt an Shakira, blütenweißes Kokain und den Drogenbaron Pablo Escobar, vielleicht noch an Dschungel, Hochlandkaffee und die entführte Politikerin Ingrid Betancourt. Bananen, Guerrilla, Maschinengewehre. Aber was bleibt übrig, wenn man die Klischees weglässt? Wie leben die Menschen, vor allem die Jugendlichen, in einem Land in dem laut nationaler und internationaler Medien ein bewaffneter interner Konflikt herrscht?
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Kolumbien ist riesig und reich. Das Land ist fast dreimal so groß wie Frankreich und liegt im Nordwesten des südamerikanischen Kontinents, südlich von Panama. Im Nordosten grenzt es an Venezuela und Brasilien, im Süden an Peru und Ecuador. Zudem nennt es zwei Küstenlinien sein eigen: die pazifische Meerseite im Westen sowie den Atlantischen Ozean im Norden.
Der Boden Kolumbiens besitzt Edelsteine, Kohle, Holz und Nickel und weist mit 3.500 verschiedenen Sorten die größte Orchideenvielfalt der ganzen Welt auf. Bei der Smaragdproduktion ist Kolumbien weltweit ebenfalls Spitzenreiter, bei Schnittblumen liegt es an zweiter Stelle, bei Bananen an dritter.
Zudem hat Kolumbien die Kokapflanze, die traditionell von einem Grossteil der Landbevölkerung angebaut wird und seit den 1980er Jahren den bewaffneten Akteuren und Drogenkartellen als Exportgut und Finanzquelle dient.
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