1884-85
Bei der Berliner Konferenz übernimmt der belgische König Leopold II den „unabhängigen Kongostaat“ in seinen Privatbesitz.
1960
Nach Unruhen wird das Land unabhängig, Patrice Lumumba Ministerpräsident.
1961
Ermordung Lumumbas.
1964
Diktator Mobutu Sese Seko kommt an die Macht.
1996
Beginn des Bürgerkrieges.
1997
Laurent Kabila stürzt mit Unterstützung Ruandas und Ugandas Diktator Mobutu.
2000
Vereinte Nationen entsenden Friedenstruppen.
2001
Ermordung Kabilas; sein Sohn Josef wird Nachfolger.
2002
Friedensabkommen.
2003
Nach Massakern in Ituri entsendet die Europäische Union Soldaten nach Bunia, die im September von UN-Truppen abgelöst werden.
2004
Auch in den Provinzen Nord- und Süd-Kivu wird wieder gekämpft.
2006
Am 30. Juli finden Parlaments- und Präsidentschaftswahlen statt.
2006
Am 30. Dezember wird Antoine Ginzenga neuer Ministerpräsident. Seine Partei "Partie des Lumumbistes unifiés" hatte sich in der Stichwahl auf die Seite Joseph Kabilas gestellt.
August 2007
Die tutsistämmige Rebellenmiliz von General Laurent Nkunda und reguläre Regierungstruppen (FARDC) intensivieren ihre Kampfhandlungen in der Provinz Nord-Kivu; die humanitäre und menschenrechtliche Lage der Zivilbevölkerung verschlechtert sich weiter (u.a. massiver Einsatz von sexueller Gewalt gegen Frauen und Kinder und Rekrutierung von Kindersoldaten).
06.09.2007
Die Mission MONUC der Vereinten Nationen vermittelt eine Waffenruhe.
05.10.2007
Wiederausbruch der Kampfhandlungen zwischen General Nkunda und den FARDC.