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Drei Jahre nach dem Tsunami 2004 

Berichte aus Sri Lanka

Viele Witwen mussten sich nach dem Tsunami eine neue Existenz aufbauen.Wirtschaftliche Existenz sichern
Tsunami-Hilfe macht Frauen unabhängig
Batticaloa zählt zu den Regionen, die im Dezember 2004 von der verheerenden Tsunamiwelle besonders stark verwüstet wurden. Tausenden Menschen wurde ihre Lebensgrundlage genommen. Viele Frauen verloren zudem im Bürgerkrieg ihre Männer und sind auf sich allein gestellt.
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Symbolische Schlüsselübergabe für das baden-württembergische Ökodorf an Familie Jayasekara.Vier Partner aus Baden-Württemberg helfen gemeinsam
Tsunami-Hilfsprojekt eingeweiht
Nach einem Jahr Bauzeit ist im Juli 2007 in Akmeemana in Sri Lanka das so genannte „Eco Village“ eingeweiht worden. 90 Familien haben hier ein neues Zuhause. Zudem verfügt es über ein Gemeinschaftszentrum, einen Kindergarten und eine Gesundheitsstation.
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Endlich wieder ein eigenes Haus: Jayanthi Jayasekara (43), ihr Mann Hemasiri Piyanage Don (47), Sohn Akila Udara (12) und Kusal Ishara (6).Erste Familien im baden-württembergischen Öko-Dorf
Ihre neue Heimat wollen sie nicht mehr hergeben
Mit voller Energie engagiert sie sich für ihre neue Heimat. „Ich will, dass es funktioniert“, sagt Jayanthi Jayasekara entschieden. Als der Tsunami vor zweieinhalb Jahren die Küste Sri Lankas verwüstete, verlor die 43-Jährige alles.
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Tsunami-Opfer bauen sich neue Häuser.Taifunen und Monsunstürmen besser stand halten
Neue Häuser bieten mehr Sicherheit
In Sri Lanka kamen rund 38.000 Menschen durch die gewaltige Flutwelle ums Leben, mehr als eine Million Menschen verlor Häuser und Besitz. Zwölf Distrikte an der Küste der Insel von Jaffna im Norden entlang der Ostküste bis hin zu Gampaha im Westen sind betroffen.
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Braucht Hilfe: Bavanida mit ihrer Tochter in der Klinik von Jaffna.Krankenhaus erhält neuen Kreis- und Operationssaal
Bessere Chancen für Mutter und Kind
Gerade drei Tage ist es alt, es ist winzig, ungewöhnlich klein für ein Neugeborenes und viel zu leicht: Anderthalb Kilogramm wiegt das Mädchen. Es ist das erste Kind der 20-jährigen Bavanida, die dem Säugling aus Sorge, dass er nicht überlebt, bisher keinen Namen gegeben hat.
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Verzweifelt: Fast vier Wochen nach der Katastrophe stehen die Menschen in Sri Lanka noch immer unter Schock.Überlebende Flutopfer kämpfen mit Alpträumen
Sri Lanka steht unter Schock
Die 17 Jahre alte Lilly Theresa spricht seit der Flutkatastrophe kaum ein Wort. Sie hat vier Brüder und zwei Schwestern verloren. Der methodistische Pastor Terrance Sylvester, Koordinator für den nationalen Christenrat in Trincomalee, kümmert sich um das Mädchen.
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