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Drei Jahre nach dem Tsunami 2004 

Indischer Ozean

26. Dezember 2004: Ein verheerender Tsunami bringt Verzweiflung und Not über Millionen Menschen in den Ländern am Indischen Ozean. Rund 230.000 Kinder, Frauen und Männer werden in den Tod gerissen, zwei Millionen verlieren ihr Zuhause. Drei Jahre danach unterstützt die Diakonie Katastrophenhilfe die Überlebenden in Indien, Indonesien und Sri Lanka gemeinsam mit lokalen Partnern weiter beim Wiederaufbau.

Honorarkonsul Norbert Quack von der Speidel-Stiftung (links) und seine Frau im Gespräch mit Innenminister Karu Jayasuriya und Ministerialdirigent Albrecht Rittmann. Foto: Rainer Lang

Zu traditioneller Musik führten Mädchen des Dorfes Tänze auf. Foto: Rainer Lang

Auch Vertreter der Religionsgemeinschaften waren zum Empfang eingeladen. Buddhisten, Muslime und Hindus waren der Einladung gefolgt. Foto: Rainer Lang

Bei der symbolischen Schlüsselübergabe waren dabei: Ehemann Jayanthi Hemasiri Pryanage Don (von links) mit Sohn Kusal Ishara, Albrecht Rittmann (Umweltministerium), Roland Kilgus (Lions-Freunde), Herbert Moser (Landesstiftung), Norbert Quack (Speidel-Stiftung), Hannelore Hensle (Diakonie Katastrophenhilfe) und Ehefrau Jayanthi Jayasekara mit Sohn Akila Udara. Foto: Rainer Lang

Beim Baumpflanzen auf dem Dorfplatz zum Abschluss der Einweihungszeremonie: Herbert Moser (Landesstiftung) (von links) mit Hannelore Hensle (Diakonie Katastrophenhilfe), Thosapala Hewage (Wirtschaftsministerium) und Norbert Quack (Speidel-Stiftung). Foto: Rainer Lang

Ein Blick auf das Dorf mit Gemeindezentrum und Marktplatz. Foto: Rainer Lang

Mit der Familie im neuen Haus: Jayanthi Jayasekara (43), ihr Mann Hemasiri Piyanage Don (47), Sohn Akila Udara (12) und Kusal Ishara (6). Foto: Rainer Lang

Jayanthi hat Angst vor dem Meer. Vor dem Tsunami wohnte sie wenige Meter vom Meer entfernt. Mit gemischten Gefühlen ist sie an ihren früheren Wohnort zurückgekehrt. In ihrem neuen Dorf fühlt sie sich sicher. Foto: Rainer Lang

Akila ist ein Deutschlandfan. Foto: Rainer Lang

Die Jahre 2006 und 2007 standen ganz im Zeichen des Neubeginns: Die Überlebenden schöpfen aus dem Geleisteten neuen Mut und nehmen ihr Leben wieder in die Hand. Doch es bleibt noch viel zu tun, um das große Ausmaß der Zerstörungen zu beseitigen. In Indien, Indonesien, Sri Lanka und Somalia arbeiten die Partner der Diakonie Katastrophenhilfe mit der Bevölkerung am Wiederaufbau von Häusern und ganzen Dörfern. Fischer erhalten Boote und Netze, Handwerker bekommen Werkzeuge und Händler können durch finanzielle Unterstützung ihre Geschäfte wieder aufnehmen.

Damit verknüpft legt die Diakonie Katastrophenhilfe großen Wert auf die Katastrophenprävention in der Tsunami-Region. Ziel dieser Projekte ist es, die Auswirkungen klimabedingter Katastrophen wie Wirbelstürme und Überschwemmungen zu verringern. Denn es ist zu erwarten, dass deren Ausmaß und Häufigkeit im Zuge der globalen Erderwärmung zunehmen.

42 Millionen Euro für 100 Projekte

Insgesamt wurden 100 Projekte in sieben Ländern mit einem Umfang von knapp 42 Millionen Euro gefördert. Dabei entfielen etwa auf Indien rund 16 Millionen Euro, auf Indonesien etwa 12 Millionen Euro und auf Sri Lanka fast 10 Millionen Euro. Weiter wurden Projekte in Somalia, Bangladesch und Myanmar gefördert.

Einen Teil ihrer Projekte setzt die Diakonie Katastrophenhilfe im Rahmen der weltweiten Allianz von kirchlichen Hilfswerken ACT International (Kirchen helfen gemeinsam) um. Darüber hinaus werden lokale Partner bilateral gefördert.

zuletzt aktualisiert: 20.12.2007

> Online spenden: Katastrophenhilfe weltweit

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