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Es gibt weiterhin viel zu tun 

Sri Lanka

2004 brach ein verheerender Tsunami über Sri Lanka herein – mehr als 35.000 Menschen kamen dort ums Leben, mehr als eine halbe Million Menschen verlor ihre gesamte Lebensgrundlage, ihr Zuhause, ihre Familien. Und das zu einer Zeit als der jahrzehntelange Bürgerkrieg zwischen tamilischen Separatisten und dem srilankischen Militär sich erstmals entspannte. Die bis heute spürbaren Auswirkungen des Tsunami, und die seit 2006 wieder einsetzenden Gefechte belasten die Menschen Sri Lankas sehr – sie sind weiter auf Hilfe von außen angewiesen.

Noch immer sind überall in Sri Lanka die Folgen des Tsunami von 2004 zu sehen. Neben dem Hausbau unterstützt die Diakonie Katastrophenhilfe aber auch Kinder, die bis heute unter den Folgen leiden.
Noch immer sind überall in Sri Lanka die Folgen des Tsunami von 2004 zu sehen. Neben dem Hausbau unterstützt die Diakonie Katastrophenhilfe aber auch Kinder, die bis heute unter den Folgen leiden.

Vor allem die Kinder, viele seit dem Tsunami verwaist, leiden unter den angespannten Verhältnissen. Daher werden die Diakonie Katastrophenhilfe und ihre Partnerorganisation, die methodistische Kirche Sri Lanka, diese nun gezielt mit dem Bau eines Kinderzentrums in der Region Batticaloa unterstützen.

Vor allem die Kinder brauchen unsere Hilfe

Oberziel des bis Ende 2009 angelegten Projektes ist es, die Grundbedürfnisse der Kinder nach Nahrung, Sicherheit und Bildung zu befriedigen. Neben dem Bau von Freizeiterholungsplätzen, Schul- und Schlafräumen, werden in den Zentren zudem verschiedene Workshops durchgeführt. Die Inhalte reichen von der Aufklärungsarbeit zum Thema Hygiene über Integrations- und Friedensprogramme bis hin zur Thematisierung von Kinderrechten. Dabei sollen nicht nur die Kinder, sondern auch ihre Eltern und die an das Zentrum angrenzen Gemeinden miteinbezogen werden.

Neue Häuser für die Obdachlosen

Eine weitere Hilfsmaßnahme der Diakonie Katastrophenhilfe und der methodistischen Kirche Sri Lankas betrifft den Bau neuer Häuser. 22 Familien sollen bis Ende November 2008 ein neues Zuhause bekommen. Ein straffer Zeitplan, denn bei den Gebäuden wird besonders „darauf geachtet, dass sie künftigen Taifunen und Monsunstürmen besser stand halten“, so der Leiter des Projektbüros der Diakonie Katastrophenhilfe in Sri Lanka, Stefan Schröer. Aber die Partnerorganisationen vor Ort haben mittlerweile viel Erfahrung gesammelt.

Bisherige Projekte

Denn zu den mehr als 20, mittlerweile abgeschlossenen, Projekten, welche die Diakonie Katastrophenhilfe seit dem Tsunami 2004 gefördert hat, zählt auch der Bau von etwa 180 Häusern. 120 davon sind Teil des „Eco-Village“, das die Diakonie Katastrophenhilfe gemeinsam mit der Landesstiftung Baden-Württemberg, der Speidel-Stiftung und den Lions-Freunden Nürtingen-Kircheim/Teck finanziert und gebaut hat.

Erfolgreich wurden zudem Ausbildungs- und Einkommensmöglichkeiten geschaffen sowie Schulen und Krankenhäuser wiederaufgebaut und instandgesetzt. Daneben erhielt ein Krankenhaus im Norden des Landes einen neuen Operationssaal, Teile des Beliatta Krankenhauses in der Nähe von Tangalle wurden renoviert.

zuletzt aktualisiert: 23.07.2008

> Online spenden: Katastrophenhilfe weltweit

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